Mola – Herstellung – Nähtechnik

 

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Herstellung einer Mola

Planung Farbauswahl Nähtechnik

Nähtechnik

Die Schnittkanten werden mit  möglichst kleinen Überwendlingsstichen auf der darunter liegenden Stofflage befestigt (s. grünes Dreieck).

Nachdem alle Schnittkanten der ersten Schicht aufgenäht worden sind, wird aus der zweiten Schicht dem Motiv entsprechend Filz ausgeschnitten. Es sollte ein kleiner Rand von der zweiten Schicht sichtbar bleiben. Dieser Rand wird wie oben beschrieben auf der dritten Stofflage aufgenäht (s. Kreis).

Mola – Herstellung – Planung

 

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Herstellung einer Mola

Planung Farbauswahl Nähtechnik

Planung

Für die Herstellung einer Schablone wird ein Papierstreifen doppelt gefaltet. Mit einer Schere wird nun ein Motiv z.B. Monogramm ausgeschnitten.

Beim Auffalten erscheint das Motiv gespiegelt.

Diese Schablone wird nun auf die drei übereinander gehefteten Filzstreifen aufgesteckt und  auf die oberste Lage mit Tafelkreide übertragen.

Die mit Kreide markierten Stellen werden dann mit einer kleinen spitzen Schere (Stickschere, Nagelschere) aus der oberen Filzlage geschnitten.

Mola – Herkunft und Bedeutung – Lebensweise

 

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Herkunft und Bedeutung

Die Lebensweise der Kuna

Das Leben der Kuna  (ca. 90.000) in  den Dorfgemeinschaften auf den Inseln ist streng geordnet.  Die Frauen und Männer leben in Großfamilien und haben dort festgelegte Aufgaben.

Wenn die Kuna heiraten, zieht der Mann ins Haus der Frau. Für alle Aufgaben rund um das Haus und die Familie ist die Frau zuständig, somit verwaltet sie auch das Familieneinkommen. Ebenso hat sie auch die Aufgabe, das Süßwasser vom Festland zu holen.  Trotzdem verbleibt ihnen noch viel Zeit, um meist in Gemeinschaft mit anderen Frauen neue Molakana zu fertigen.

Der Mann ist für den Fischfang und die Arbeit auf den Plantagen zuständig, um die Familie mit den notwendigen Lebensmitteln zu versorgen. Politische Angelegenheiten werden ausschließlich von den Männern geregelt. Sie müssen die Frauen jedoch darüber informieren.

Die Kuna leben in Wohnhütten aus Bambus und Palmfasern, die in Gemeinschaftsarbeit errichtet werden.

Das Kanu ist für die Kuna lebensnotwendig, zum Wasser holen, zum Fischfang, als Transportmittel. Es taucht häufig als Motiv in der Molagestaltung auf.

Ausschließlich die Frauen und Mädchen tragen noch die traditionelle Kleidung aus Molabluse, Wickelrock, Kopftuch und Perlen- und Goldschmuck. Die Männer kleiden sich westlich.