Billard-Erfolg von Kuzey und Poyraz Kara

Die Brüder Kuzey und Poyraz Kara (beide 15) begeistern sich schon seit vielen Jahren für den Billardsport. Seit insgesamt neun Jahren stehen sie am Tisch und haben sich in dieser Zeit viel Erfahrung und Können erarbeitet. Ihre Leidenschaft verdanken sie ihrem Vater, der selbst aktiv spielt und die Türkei bereits zweimal bei Weltmeisterschaften vertreten hat.

Ihre ersten sieben Jahre spielten Kuzey und Poyraz in der Türkei, bevor sie vor zwei Jahren nach Deutschland kamen und hier ihre sportliche Laufbahn erfolgreich fortsetzten. Schon früh konnten sie ihr Talent unter Beweis stellen: Bereits in der 5. Klasse gewannen sie die DBU 3-Band-Billard-Einzelmeisterschaft.

Nun wartet der nächste große Schritt auf die beiden: Sie nehmen an der Europameisterschaft U21 teil, der vom 1. bis 3. Mai in Athen (Griechenland) im Koralli Billiard Club ausgetragen wird. Dort treten sie für Deutschland gegen starke internationale Konkurrenz an. Besonders spannend wird es, da auch ein Freund aus der türkischen Mannschaft teilnimmt – in diesem Turnier allerdings als Gegner. Während Poyraz in Gruppe C startet, tritt Kuzey in Gruppe G an.

Das Turnier bietet nicht nur die Möglichkeit, wertvolle internationale Erfahrung zu sammeln, sondern auch ein Preisgeld von 2000 Euro für den Sieger. Die Organisation und Unterkunft werden dabei vollständig übernommen.

Für Kuzey und Poyraz ist die Teilnahme ein wichtiger Meilenstein. Ihr Ziel ist klar: Sie wollen sich kontinuierlich verbessern und eines Tages selbst an Weltmeisterschaften teilnehmen.

Auf den Spuren der Edelweißpiraten – Ein besonderes Buchprojekt der Jahrgangsstufe 9

Geschichte lebendig und greifbar machen – das war das Ziel eines besonderen Projekts der Jahrgangsstufe 9. Im Rahmen eines fächerübergreifenden Buchprojekts setzten sich die Schülerinnen und Schüler intensiv mit den sogenannten Edelweißpiraten auseinander, einer Jugendbewegung, die während der Zeit des Nationalsozialismus Widerstand leistete.

Anstatt sich ausschließlich auf Lehrbücher zu stützen, gingen die Jugendlichen selbst auf Spurensuche: Sie recherchierten eigenständig, arbeiteten mit Zeitzeugenberichten und Archivmaterial und besuchten historische Orte in Köln-Ehrenfeld. So konnten sie einen authentischen Einblick in das Leben und den Mut der damaligen Jugendlichen gewinnen.

Ein zentrales Anliegen des Projekts war es, den Schülerinnen und Schülern zu vermitteln, dass Widerstand viele Formen annehmen kann – auch im Alltag junger Menschen. Die Edelweißpiraten, die oft im gleichen Alter waren wie die heutigen Neuntklässler, widersetzten sich bewusst den Vorgaben der Hitlerjugend und setzten ein Zeichen für Freiheit und Selbstbestimmung.

Im Laufe des Projekts entstand ein vielseitiges Buch: Neben informativen Sachtexten verfassten die Schülerinnen und Schüler auch Interviews, kreative Tagebucheinträge aus der Perspektive damaliger Jugendlicher sowie eigene Illustrationen. Das fertige Werk wird künftig auch im Unterricht eingesetzt und dient als wertvolle Grundlage für nachfolgende Jahrgänge.

Für viele Teilnehmende war das Projekt eine besonders prägende Erfahrung. Es hat nicht nur das historische Verständnis vertieft, sondern auch gezeigt, wie wichtig es ist, Haltung zu zeigen und für die eigenen Überzeugungen einzustehen.

Mit großem Engagement und Kreativität hat die Jahrgangsstufe 9 ein beeindruckendes Ergebnis geschaffen und gleichzeitig einen wichtigen Beitrag zur Erinnerungskultur geleistet.

Jahrgangsausflug zur Synagoge in Münster

Der Jahrgang 8 ist heute im Rahmen des PP;ER;KR- Unterrichts in die Synagoge nach Münster gefahren. Dort wurde uns von einem Gemeindemitglied der jüdische Glauben (noch) näher gebracht.

Im Anschluss folgten die SuS der Spur der Stolpersteine in Münster. Diese Steine wurden von Frau Brand näher erläutert, denn jeder dieser Steine erzählt eine Schicksalgeschichte einer jüdischen Familie aus Münster.

Die anschließende Freizeit wurde bei sonnigem Wetter in der schönen Stadt verbracht.

Es war ein wirklich gelungener Ausflug zum Thema „Jüdisches Leben in Münster“.

Kunstwerk des Halbjahres

Dieses Mal hat die 6a mit ihrer Klassenausstellung der selbst gebauten Roboter geschafft, den Award für das Kunstwerk des Halbjahres zu gewinnen. Die Ausstellung erfreute die Besucher*innen am Tag der offenen Tür im Januar und mittlerweile sind einige der Exponate in die Aula umgezogen, wie man auf den Fotos sehen kann. Als Preis wartet eine Überraschung auf die Klasse. Herzlichen Glückwunsch!