Am vergangenen Mittwoch fand die Ehrung der Schüler*innen des diesjährigen Känguru-Mathematikwettbewerbs an unserer Schule statt. Der Wettbewerb, der jährlich ausgetragen wird, zieht weltweit über 6 Millionen Teilnehmende aus mehr als 80 Ländern an. In diesem Jahr beteiligten sich 49 Schüler*innen unserer Schule an diesem anspruchsvollen mathematischen Multiple-Choice-Wettbewerb.
Jedes Mathe-Talent wurde mit einer Urkunde gewürdigt und erhielt zusätzlich ein kleines Puzzlespiel sowie eine Broschüre mit kniffligen Känguru-Rätselaufgaben. Besondere Anerkennung fanden die Jahrgangsbesten, die zusätzlich mit einem Kinogutschein belohnt wurden: Phil E. (5b), Avelina L. (6b), Lukas S. (7b), Arne S. (8b), Marlene H. (9b).
Ein besonderes Highlight war die Auszeichnung für den größten „Känguru-Sprung“ – die meisten korrekt aufeinanderfolgenden Lösungen, die von einem Teilnehmer erreicht wurden. Diese Ehre ging in diesem Jahr an Maxim N. aus der Klasse 7b, der sich über ein exklusives Känguru-T-Shirt freuen durfte.
Wir gratulieren allen Teilnehmer*innen zu ihren Leistungen und danken für ihr Engagement und ihre Begeisterung für die Mathematik. Außerdem danken wir Frau Schulte ganz herzlich für die Organisation.
Austauschfahrt des FS-Kurses des Jahrgangs 9 in die Bretagne
Quel aventure – was für ein Abenteuer! Nachdem der Besuch der französischen Austauschpartner in Deutschland (im November) schon für Tränen beim Abschied gesorgt hatte, stand nun in der vorletzten Woche der Gegenbesuch in der Bretagne an. Obwohl man schon wusste, dass man sich mit seinem Austauschparter verstehen würde, gab es noch einige Unsicherheiten: Wie wird man in der fremden Familie aufgenommen? Wie schmeckt das Essen? Was geschieht am Wochenende, wenn offiziell keine Ausflüge mit der deutschen Gruppe anstehen?… Und so war es kein Wunder, dass auf der Fahrt im Zug (von Münster über Köln und Paris nach Rennes) die Aufregung groß war.
Aber schon nach der ersten Nacht in den Gastfamilien war klar, dass die meisten Sorgen unbegründet waren. Der Empfang dort war nicht weniger herzlich als im November in den deutschen Familien. Und bei unserem ersten Wiedersehen als deutsche Gruppe in der französischen Partnerschule (dem Collège St. Michel in St. Aubin d´Aubigné) gab es viel zu erzählen aus dem neuen Umfeld und von der „neuen Familie“. Am Ende des langen Schultages um 17 Uhr allerdings war man sich zumindest einig, dass man es als Schüler*in in Deutschland in vielen Dingen viel besser hat als die Franzosen. Sehr lange Schultage und danach noch Hausaufgaben, eingezäunte Schulen, Aufenthalt in den Pausen bei Wind und Regen auf dem kargen Schulhof… Viele Unterschiede wurden festgestellt.
Jeden Tag trafen wir uns wieder in unserer deutschen Gruppe, um gemeinsam die Gegend zu erkunden: Rennes, die Hauptstadt der Bretagne mit dem geschichtsträchtigen Parlement de Bretagne und seinen windschiefen Fachwerkhäusern war schon interessant – aber der Ausflug in die Küstenstadt Saint Malo (finanziell maßgeblich unterstützt durch den Förderverein – merci beaucoup!) überzeugte alle von der Schönheit der Bretagne und des Meeres. Auch dort erhielten wir eine Stadtführung und erfuhren dabei unter anderem, dass Piraten und Korsaren absolut nicht das Gleiche sind.
Auch das von allen „gefürchtete“ Wochenende mit den Gastfamilien stellte sich als spannend und schön heraus. Die Familien hatten Ausflüge geplant und hin und wieder begegnete man doch jemandem aus unserem Kurs.
Ein weiteres Highlight aber war der gemeinsame Ausflug mit der französischen Gruppe zum Mont Saint Michel. Anders als die Französischkurse in den Vorjahren näherten wir uns diesmal nicht auf dem Landweg diesem Unesco-Weltkurturerbe. Stattdessen durchquerten wir mit einem Wattführer die Baie du Mont St. Michel und wateten drei Stunden lang durch schlammiges Schlickwatt, über rutschiges Sandwatt und am Ende sogar durch tiefes Wasser. Der Wattführer zeigte uns auch, wie wir gemeinsam Treibsand provozieren und zunächst auf einer Art trampolinartiger „Gummischicht“ springen und uns schließlich komplett mit den Beinen im Treibsand eingraben konnten. Zum Glück kamen alle heile wieder heraus. Ein unvergessliches Erlebnis!
Nach einem „Empfang“ beim Bürgermeister im Rathaus von St. Aubin d´Aubigné hieß es nach einer Woche schließlich Koffer packen und an den Abschied denken. Bei all den schönen und unvergesslichen Erinnerungen, die man nun mit im Gepäck hatte, war es kein Wunder, dass so manch einem der Koffer viel schwerer schien als auf der Hinfahrt.
Alle waren auf der Rückfahrt im Zug immer noch erfüllt von den Erlebnissen der 8 Tage in der Bretagne und hatten den festen Vorsatz, unser Nachbarland nicht zum letzten Mal besucht zu haben. Also: à la prochaine – bis zum nächsten Mal!
Fünftklässler der Realschule erkunden die Umgebung mit dem Rad
Am vergangenen Freitag durchquerten die Fünftklässler der Realschule Senden unter dem Applaus ihrer Mitschüler das Spalier auf dem Schulhof und markierten damit das erfolgreiche Ende ihrer fünftägigen Radtour durch das Münsterland. Trotz sichtbarer Erschöpfung waren die Gesichter der Schüler von Stolz erfüllt, als sie die letzte Etappe ihrer Fahrt abschlossen.
Das perfekte Wetter bot ideale Bedingungen für die vielfältigen Aktivitäten, die auf dem Programm standen. Die Schüler hatten die Gelegenheit, den Allwetterzoo zu besuchen und die vielfältige Tierwelt zu bestaunen. Außerdem bot ein Zwischenstopp im Freibad eine willkommene Erfrischung von den sommerlichen Temperaturen. Jeder Tag endete in der Jugendherberge Nottuln, wo ein buntes Abendprogramm für Unterhaltung sorgte und es den Schülern ermöglichte, sich besser kennenzulernen und Freundschaften zu vertiefen.
„Die BikeUp ist ein festes Highlight im Schuljahr, das wir nun schon seit vielen Jahren durchführen“, erklärte Andreas Bender, der die Tour zusammen mit seinem Kollegen Ulli Schoo leitet, „es ist jedes Mal wieder ein Erlebnis zu sehen, wie die Kinder die Zeit ohne digitale Medien gestalten und die Zeit in der Natur genießen.“
Die Fahrradtour wurde nicht nur von den Lehrern, sondern auch von einer Gruppe engagierter Eltern, Sporthelfern und Klassenpaten unterstützt, die dafür sorgten, dass die jungen Radfahrer sicher und motiviert blieben. „Diese Tour wäre ohne die gute Zusammenarbeit aller Beteiligten nicht möglich“, fügte Andreas Bender hinzu. Die jährliche Radtour durch das Münsterland ist mehr als nur eine sportliche Unternehmung; sie ist eine Abwechslung vom Schulalltag, die Teamarbeit fördert, die Schüler mit der Natur verbindet und ihnen unvergessliche Erlebnisse beschert.
Das Wetter meinte es bisher gut mit uns. Sonnenschein, blauer Himmel und optimale Bedingungen zum Radfahren hatten wir in den letzten zwei Tagen. Gestern ging es nach Münster in den Zoo, wo wir nicht nur die Tiere besuchen konnten, sondern bei einer attraktiven Zoo Rallye unser Wissen unter Beweis stellen konnten. Anschließend spielten und bewegten sich die Kinder beim Fußball, Tischtennis oder malten mit Straßenkreide.
Am heutigen Mittwoch war das Wetter unverändert. Heute ging es zum Stift Tilbeck, eine Institution für behinderte und nicht behinderte Menschen. Dabei fuhren wir an der Steverquelle vorbei und genossen das satte Grün der Felder. Am Mittag überraschten uns dann die Eltern mit einem leckeren Buffet. Heute Abend ist wieder freies Spiel angesagt, hinzugekommen sind Batiken und Klettern. Morgen startet die große Königsetappe – es wird schön, anstrengend und unvergesslich.
Stolz sagen wir Gute Nacht Grüßt das Redaktionsteam
Was hatten wir für ein Glück? Als am Morgen des 13.5.2024 die diesjährige Fahrradtour der Geschwister-Scholl-Realschule startete, schien die Sonne und der Himmel war stahlblau. Die gut 75 Kinder und ihre erwachsenen Betreuer freuten sich auf eine tolle, entspannte und intensive Woche voller Sport, Bewegung, Spiele und viele vielfältige Angebote. Heute nach einem leckeren Essen ging es in das Wellenfreibad, wo wir uns im kühlen Nass erfrischen konnten. Mit einen leckeren Abendessen geht es nun ins sportliche Programm. Ballspiele, Lieder singen und Basteln stehen auf dem Plan. Morgen geht es in den Zoo und das Wetter soll es wieder gut mit uns meinen. Bis morgen und einen schönen Abend.
Am 15.4.24 ist die ganze Jahrgangsstufe 7, begleitet von den Religionslehrerinnen und der PP Lehrerin, mit dem Bus nach Münster zur Synagoge gefahren. Dort haben sie in zwei Gruppen hintereinander eine Führung durch den Kantor der Gemeinde erhalten. Anschließend haben die beiden Gruppen von jüdischen Familienschicksalen aus Münster in Form von „Stolpersteinen“ erfahren.
Ein Bericht dazu von Paula und Kiara aus der Klasse 7:
Unser Synagogen Besuch Als wir vor der Synagoge standen, haben wir gesagt bekommen, dass die Jungs eine Kippa (Kopfbedeckung) tragen müssen, damit eine symbolische Grenze zwischen Gott und den Männern herrscht. Die Frauen sind von einigen Gesetzen befreit und müssen daher keine Kippa tragen. Als wir die Synagoge betreten hatten, gingen wir in den Saal und haben uns auf Bänke gesetzt. An der Lehne der Bank, in der Reihe vor unseren Bänken, waren verschließbare Fächer. Manche Fächer waren verschlossen. Diese waren reserviert. Wir und die Synagoge waren in Richtung Israel gerichtet. Der Saal hatte keinen Altar, sondern ein Tisch mit einer Decke, denn er sollte keinem Tempel gleichen. Dort lagen Thora-Rollen, aus denen nicht mehr vorgelesen werden durfte, denn sie waren nicht mehr heilig. Hinter dem Tisch hing ein Schrank, wo sechs heilige Tohra-Rollen in einem Samt-Mantel lagen. An den Rollen war auch ein silberner Zeigestock, denn die Thora durfte nicht mit den Händen angefasst werden. Es gab ebenfalls zwei Rollen für die Kleinkinder und auch etwas größere für die Jugendlichen. Die Thora-Rollen werden immer von Hand geschrieben, was ungefähr ein Jahr dauert. Wir haben erfahren, dass die Synagoge zwei Küchen besitzt, um Milch und Fleisch voneinander zu trennen. Wir haben auch viel über die Feiertage der Juden erfahren. Beispielsweise feiern sie „Sabbat“. Dort darf man von Freitagabend bis Samstagabend kein Strom benutzen und nicht arbeiten. Nach diesem Besuch, waren wir alle zufrieden und sind glücklich nach Senden, mit dem Bus, zurück gefahren.